Bandebysser verlieren gegen Snus Brothers 2:4

1:1 / 0:1 / 1:2

Hallo. Ich bin Woody. Ein Bandebysser. Ihr kennt mich vielleicht von meinen letzten Belletristik-Bestseller: "Zu alt für Hockey- Zu jung zum sterben?" . Eine kontroverse Abhandlung zum Thema: Alt, hässlich und erfolglos, 1000 Wege eine Mannschaft ins verderben zu führen. Band 1 jetzt erschienen im ScheissDieWandAn-Verlag.
Mann-o-Mann. Ich kann ja gar nicht so viel fressen wie ich im Strahl kotzen möchte. Klingt jetzt erst recht blöd, aber diese Punkte lagen eigentlich schon bereit, wir hätten sie wie reife Äpfel nur noch einsammeln müssen. Aber hast Du Scheisse an den Schuhen, hast Du Scheisse an den Schuhen. Alte Fussballerweisheit (autsch!). Mal wieder ein super Start, mit dem ersten Angriff fiel gleich das 1:0 durch Peter.  Snus spielten vorerst auf abwarten und liessen uns einfach austoben, sehr clever. Kaum war unser erstes Mütchen etwas abgekühlt, haben die uns eiskalt ausgekontert. Auf einen Pass hinter die Abwehr hat uns schliesslich keiner vorbereitet. 1:1 zur Pause, das wollten und konnten und mussten wir ändern. Nur, dass alles anders wird, wenn der alte Sack mitspielt, damit hat ja nun wieder keiner gerechnet. Ab dem zweiten Drittel in der dritten Reihe als erster Looser, kann das gut gehen? Wohl kaum! Mit dem ersten Einsatz wird die Talentlosigkeit so brutal vor Augen geführt, man könnte sich glatt in den Arsch beissen. Um es kurz zu machen, Snus waren zu schnell und zu präzis. Aber auch das wandern der tektonischen Platten wäre für AGS zu schnell! Aber weiter geht's. Schliesslich ist ein Eintorerückstand kein Beinbruch, es bleiben ja noch 25 Minuten. Immerhin blieb uns das Pech treu, eine Scheibe die auf der Linie liegen blieb, wurde als Tor gewertet, alles war sehr unübersichtlich, aber es war halt ein Tor zum 1:3. Sandro wollte das  ändern. Diese Idee hatten andere übrigens auch schon, alle Chancen, auch die allerbesten, haben wir aber vergeigt. Aber diesmal tanzte er durch die Reihen (ja Freund und Feind) und sein Schuss blieb nicht im Fänger vom Snus-Goli. Nein , dieses Mal war Constantin zur Stelle um den Abpraller einzuschieben, 2:3. Die letzten 5 Minuten verblieben um noch mehr daraus zu machen. Wie schon das ganze Spiel zuvor haben wir es wirklich versucht und versucht und nochmal versucht. Die Kiste war wie zugenagelt. Und wenn du schon alles auf eine Karte setzt, dann aber grad richtig aufs falsche Pferd. So wurden wir mit einem letzten Konter noch mit dem 2:4 bestraft. Anmerkung vom Schreiber, ja AGS war natürlich auf dem Eis.... Ausser unserem phantastischen Aussehen blieb an diesem Abend aber eben auch gar nicht nur schlechtes. Paradoxerweise hats eben doch spass gemacht, und das eben weil wir auch jetzt die geilste sind. Bysser 4ever!

Schön und guet!


Bandebysser verlieren gegen EHC Kleindöttingen 3:4

1:2 / 1:1 / 1:1

Auch letzte Saison haben wir das Heimspiel verloren, dann das Auswärtsspiel gewonnen. Der Start in die Partie war sehr gut, kaum angespielt lagen wir schon 1:0 in Front. Kaum Angespielt hat der EHC das aber auch schon wieder korrigiert. Eine Flanke vors Tor konnte der Stürmer in der Luft stoppen und dann mit dem zweiten Streich auch gleich noch versenken, frech. Der EHC nutzt das Eis um Welten besser als wir, waren immer in Bewegung und wussten immer was anzufangen mit der Scheibe. Unser Spiel ist meistens etwas unberechenbar, für den Gegner aber auch für uns. So sind wir zwar auch zu Chancen gekommen, mussten aber dem EHC den zweiten Treffer zugestehen, einfach weil sie mehr Biss an den Tag gelegt haben. Die Pause brachte eine kleine Umstellung, weil Mirko seine angeknackste Rippe schonen musste, rückte der alte Mann in die Verteidigung. Der geneigte Leser weiss was das bedeutet: stupendes Stickhandling, Laserpässe, Übersicht, totale Kontrolle...….. NICHT! Die Synapsen des alten Mannes sind ja noch willig, aber eben alt. Die Hände und Beine? Alt. Beweglichkeit? Null! Übersicht? Blind! Routine? WTF?!? Egal, der gehört eben immer noch dazu, also wird in den sauren Apfel gebissen. Immerhin konnte im Mitteldrittel der Ausgleich erzielt werden. Die Freude dauerte nur bis zum nächsten "Einsatz" vom alten Mann, schon lag der EHC wieder in Front. Irgendwie nur mit einem Tor in Rückstand ins letzte Drittel zu starten war gar nicht so schlecht. Wenn man bedenkt, dass der EHC immer in Überzahl spielen konnte wenn der Alte wieder aufs Eis gerollt wurde. Aber Rolf, unser Mann aus dem Bündnerland, konnte tatsächlich eine der wenigen Chancen zum 3:3 Ausgleich nutzen. Schön angespielt haut er den Gummi über den Fänger ins Kreuz. Optimistische Naturen haben schon sowas wie die Wende gesehen, jetzt wollten wir nicht gleich wieder in Rückstand geraten, sondern den Schwung durch den Ausgleich mitnehmen und das viel zitierte Momentum auf unsere Seite zwingen. ZONK! So eine Scheibe die Rüstü einmal, zweimal und auch noch ein drittes Mal abwehrt, liegt dann eben doch irgendwann hinter der Linie zum 3:4. Etwas zu wenig Druck auf dem Stöckli, zu wenig Druck auf dem Gegner, zu spät den x-ten Abschluss zu verhindern, die Klassiker eben. Auf diesen Rückstand hatten wir keine Antwort mehr, ausser natürlich unser wahnsinns Aussehen. Werden wir es schaffen, das nächste Mal gut auszusehen UND gutes Hockey zu spielen? Wird der Rollator vom alten Sack endlich Eisfeld tauglich?  Fragen über Fragen, bleiben Sie dran, es bleibt spannend.

Bysser
Schön und guet

Bandebysser verlieren gegen Cargo Ducks 2:7

1:1 / 1:5 / 0:1

Dass das Ganze unter einem schlechten Stern stehen wird, erkennt der geneigte Leser daran, dass ich bei der Begrüssung tatsächlich die falsche Mannschaft im Kopf hatte und das dann auch noch rausgebrüllt hab. Zur Strafe muss ich jetzt wie Bart Simpson 100x "Ich muss die richtige Mannschaft begrüssen, sonst schlägt Dir das Karma subito in die Fresse" schreiben. Das Spiel ging natürlich trotzdem gut los, und Chancen konnten beide Teams verzeichnen. Nach etwa der Hälfte des 1. Drittel fand so ein Poppelschuss irgendwie den Weg in unser Tor. Meine Hoffnung das Tor wäre irregulär, weil die Scheibe unter dem Gehäuse hätte durchrutschen können, hat sich als pure verzweifelte kranke Phantasie herausgestellt. Immerhin konnte Strübi kurze Zeit später einen Abpraller vom Cargo-Goalie flach zum Ausgleich einschieben. 1:1 nach dem 1. Drittel, damit kann ich leben, das lässt alles offen. Das zweite Drittel war etwa wie ein Barfuss-Tripp, auf Rollsplit, im Dauerregen, mit Babys mit Brechdurchfallkoliken , nach Mordor; der Horror. Es begann mit einem abgefälschten Schuss der via Schlittschuh bei Rüstü einlass fand. Dann schienen alle Dämme zu brechen. Egal was wir machten, es war falsch und ging gründlichst in die Hose. Um das Drama abzukürzen, 5 Tore innerhalb von 10 Minuten, das wars. Flasche leer. Auch ein Time-Out brachte nichts, die Ducks waren voll im Rausch und wir kamen einfach unter die Räder. Nach diesem 10 Minuten-Flash  war dann Chris doch noch erfolgreich und hauchte uns sowas wie Leben oder sogar Hoffnung ein. Aber nach 2/3 mit 2:6 im Rückstand, das bräuchte schon echt viel X-Mass-Spirit um das zu drehen. Aber klar, schnell eine Kiste um die Ducks nervös zu machen und dann volle Pulle alles nach vorn, das war der Plan. Da waren schon viele richtig gute, ja sogar 100%ige Chancen die wir hatten, alle haben wir versemmelt. Ja dann, haben sich die Ducks gesagt, packen wir halt noch eine Kiste drauf, dann ist aber endgültig Ruhe im Karton! So mussten wir, trotz richtig gutem Spiel (ausser besagten 10 Mordor-Minuten) mit 2:7 und zwei verletzten Jungs vom Eis schleichen. Vorgestellt haben wir uns zwar was Anderes, aber Weihnachten kommt natürlich trotzdem, und darauf sollten wir uns freuen. Wenn es dann mal soweit ist, dass unser gutes Aussehen mit ins Resultat fliesst sind wir nicht mehr zu bremsen, bis dahin versuchen wir es eben nächstes Jahr wieder mit gutem altem Bysserhockey.

Bysser, schön und guet

Allen Lesern, eine schöne, frohe und glückliche Weihnachtszeit

Bandebysser gewinnen 5:4 gegen Devils Richsterswil

1:2 / 1:1 / 3:1

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. So meine kurze Zusammenfassung des Spiels. Mit 3 kompletten Blöcken konnten wir antreten, das Ziel war es den Devils das Leben schwer zu machen. Im Hinspiel in Bäretswil reichte es bei der 10:6 Niederlage nur zu einem richtig guten Spiel, Punkte gabs dafür aber keine. Also gut spielen, gut aussehen und Punkten, das klingt ja fast wie in einem Kinder-Überraschungs-Werbespot aus den 90er Jahren. Mit 3 Blöcken wollten wir aufs Tempo drücken und die Devils so nach und nach zermürben. Es zeigte sich schnell, dass die Devils (mit 2 Blöcken am Start) aber zäh und fit waren. Zermürben läuft also  nicht, neuer Plan. Die Scheibe immer und immer wieder aufs Goal bringen, war eben auch so eine geniale Idee, hatte vor mir ja sicher auch noch nie jemand daran gedacht. Aber auch das klappte eher so semi. Schuld daran war manchmal unser Übereifer, oder der letzte wichtige Pass der dann doch nicht optimal gespielt wurde, oder wir verfingen uns einfach in der sehr disziplinierten Abwehr der Devils. Wenn wir jetzt diese beiden Faktoren (Tempo und Abschluss) kombinieren sollte es doch irgendwann klappen. Jahaaa, es dauerte zwar fast 20 Minuten aber dann konnte Mäge  endlich zum 1:0 einnetzen. Schulterklopfen! Die Devils waren um eine Antwort leider gar nicht verlegen, gewinnen in unserem Drittel das Bully, schiessen und verwerten den Abpraller, sec! Ich an der Bande hatte schon Puls und sah schon wieder alle Felle davon schwimmen. Man kann das Unheil auch beschwören, denn nach einem der vielen gefährlich Gegenstösse der Devils wurden wir eiskalt (kein Wunder bei -1°C) geduscht. Zwei Bysser versuchen den Pass in die Mitte zu verhindern, vergessen dabei den Stürmer in besagter Mitte, ach man es sich ja denken; die Scheibe kommt zum Stürmer und der versenkt zum 1:2. Pause, kurze Pause. Das Spiel läuft auch im 2. Drittel ganz gut, gutes Tempo, Chancen auf beiden Seiten, ein Rüstü der den einen oder anderen BIGSAFE raushaut und wir, die immer mehr Chancen haben und verschenken. Dann aber kann Götz einen Zauberpass ganz gechillt zum 2:2 verwandeln, mein Puls ist wieder im dreistelligen Bereich. So wars das jetzt und können wir zu dem Teil kommen mit dem Gala-Auftritt, Eishockeyballett und so? Nope, erst noch laufen wir wieder in einen Konter, der Stürmer der Devils wird von Mäge aber verfolgt und bedrängt. Der Schuss kommt dann aber doch noch auf Rüstü, der wehrt natürlich ab, ist ja auch sein Job. Der Abpraller landet irgendwo im Knäuel der stürmenden und verteidigenden Spieler und landet zu guter Letzt doch noch im Tor. Man sagt, es wäre ein Schlittschuhtor gewesen von Mäge, ich sage FAKENEWS, ich sage LÜGENPRESSE! Egal, 2:3 und grosse Pause. Mein Puls war ja jenseits von gut und böse, jede Smartwatch, oder wie die Dinger auch heissen mögen, wäre explodiert. Gut, dass wir noch ein Drittel zu Gute hatten und gut auch, dass Mäge in Knipserlaune war. Endlich wurden unsere Bemühungen belohnt, alle Linien, Stürmer wie Verteidiger, wollten diese Punkte. Es folgten drei Tore von Mäge en Suite. Da war zum Beispiel ein Shorthander dabei aber auch ein Backhandtor, richtig geiles zeug. Die Gegenstösse der Devils wurden weniger blieben aber saugefährlich. Und beim Stand von 5:3 mussten wir noch eine Strafe überstehen, naja oder eben nicht. Das 5:4 gelang den Devils und mein Puls..... Endlich zeigte dann die Uhr 22:40 Uhr an und Karel beendete das Spiel und mein Leiden. Ein ganz feines Spiel, geile Truppe, aussehen war wir immer grandios, oder anders gesagt

Bysser, schön und guet!

Bandebysser gewinnen gegen Team Grafstal 9:1

5:0 / 2:1 / 2:0

Gestern waren wir gut! Und extrem schön! Das ist beim Derby mindestens so wichtig wie das eigentliche Resultat. Wenn Du gewinnst, dabei aber aussiehst wie eine Mischung aus Frankensteins Monster und einem britischen Sauftouristen mit dem Makeup von Alice Cooper, da hat ja auch ein Sieg keine Bedeutung mehr. OK, das kann einem Bysser eigentlich nie passieren, ausser einem vielleicht, aber der ist halt so eine Laune der Natur, ein schlechter Scherz der Evolution. Das Spiel war schon sehr einseitig, der TV war leider sehr knapp an Spielern und konnte nie so richtig dagegen halten. Für Gefahr vor Rüstü, da musste schon AGS sorgen, dafür ist der Sack immer noch gut genug. Nach vorne sorgten unsere jungen Wilden für die Musik, und hätte TV-Goalie Sebastiano nicht immer wieder sackstark pariert wäre das Score noch weit höher ausgefallen. Für mich gings manchmal zu schnell, im Kopf und  in den Beinen. Daher ist es natürlich gut wenn du einen Rüstü hast, der regelt das schon. Der Sturm mit dem Namen Marielou  sorgte draussen für richtig Wirbel, in der Halle war gegen 9 Bysser kein Kraut gewachsen, so ist also das kosmische Gleichgewicht hergestellt und wir freuen uns auf weitere grosse Taten. 

Bysser, schön und guet!