Bandebysser gewinnen gegen Zürich Jaguars 2:1

0:0 / 2:1 / 0:0

Liebe Freude der Nacht, das war nichts für schwache Nerven. Nicht zuletzt weil die #10 mal wieder mit am Start war, klar in der Verteidigung. Wenn man's hart mag, dann aber gleich richtig hart. Neo-Coach Constantin konnte auf 10 Spieler zugreifen an dieser Premiere in der Eishalle Heuried. Die Jaguars sind mittlerweile save in der Tabelle und taten uns ganz und gar nicht den Gefallen die Sache nicht ernst zu nehmen. Wir allerdings waren und sind dringendst auf Punkte angewiesen. In den ersten 15 Minuten war das Tempo sehr hoch, Chancen sauber auf beiden Seiten gut verteilt und die 10 noch ohne schlimmen Patzer, könnte also ein gutes Spiel werden. Gegen Ende des ersten Drittels mussten beide Seiten dem Tempo etwas Tribut zollen, folglich schlichen sich da und dort Fehler ein. Fehler bedeuten eigentlich immer; Chancen. Rolf und auch Kevin hatten Scheiben auf dem Stock die man durchaus auch verwerten könnte, der Goli der Jaguars spielte aber übelst stark an diesem Abend. Bei uns erledigte Rüstü ganz unaufgeregt und souverän seinen Teil und hielt fürs erste seinen Laden sauber. Pause. Etwas träge war unser Start in die nächsten 25 Minuten. Nach 4 Minuten verlieren wir ein Bully vor Rüstü, die Scheibe kommt aufs Tor, Rüstü pariert mit dem Schoner, Abpraller und Tor. Kacke! So Freunde haben wir uns das echt nicht vorgestellt. Jetzt aber, das Tor war etwas ärgerlich, hat uns aber gar nicht erschüttert. Eher im Gegenteil, ein Angriff am anderen rollte auf das Tor der Jaguars. Im entscheidenden Moment verpassen wir die Schussabgabe, oder treffen die Torumrandung, ein Schienbein oder sonst was da so kreucht und fleucht. Aber nicht in das scheiss Tor! In einer gerechten Welt (laut lach) hätten wir schön längst in Führung liegen müssen, in echt aber rannten wir dem einen Kacktor nach. Wenn es denn mit schön spielen, kombinieren, Powerplay, usw nicht klappt dann eben mit einem dreckigen Tor. Strübi stand am Ende eines waren Tsunamis an Chancen am richtigen Ort und konnte den x-ten Ablenk-Abprall-Gumpi-Pögg endlich zum Ausgleich ins Netz bugsieren. Natürlich wollten wir mehr, Chancen waren ja auch mehr als genug vorhanden, es brauchte aber etwas Fortün und die flinken Hände Sandros um erfolgreich zu sein. Eine Unterart des Buebetrickli brachte den Treffer. Mit der Scheibe am Stock ums Tor kurven und dann irgendwie reinstecken (gnihihi) wäre zu simpel. Also Plan B, die Scheibe von ganz leicht hinter dem Tor an den Stock oder den Handschuh vom Goli zwicken, so, dass die Scheibe via Handschuh, Rücken und Stockende im Tor landet. Ganz grosses Kino, muss man gesehen haben, fast nicht zum Beschreiben, war aber in echt richtig geil. Und Pause. Geht da noch was? Das war DIE grosse Frage. Wir konnten noch ein paar mal in Überzahl spielen, also defacto Überzahl. Weil ja der alte Sack auch immer noch auf dem Eis rumhangen musste, war es eben dann doch kaum eine richtige Überzahl.....Noch wenige gefährlich Vorstösse der Jaguars waren zu überstehen, aber was soll ich noch mehr sagen: RÜSTÜ! Das Ende konnten wir kaum erwarten, wurden wir mit dem Sieg vor Augen doch noch etwas nervös, denn natürlich haben wir nach den zwei Toren aufgehört zu scoren. Chancen waren wie fast immer noch und noch vorhanden, aber für einmal blieben wir schadlos und haben uns diese Punkte absolut verdient. Und verdammt, haben wir gut dabei ausgesehen! Ok auch richtig gut gespielt, das auch:-)
Bysser! 
Schön und guet!!

Bandebysser verlieren gegen Zürich Lions 1:9

0:4/0:5/1:0

Freunde, das wird eine ganz kurze Geschichte heute. Das Spiel war schlecht. Tja  nun, das wars. Ich kanns nicht erklären, aber der ganze Abend ging komplett an uns vorbei. Angefangen bei unserem Sorgenkind der Chancenauswertung, über hin und wieder plötzlich auftretendes Pech, bis zu verfickte Scheisse was war das denn? War alles dabei, was einem so ein Spiel etwas verderben kann. Gut war das letzte Drittel, weil wir doch nicht aufgegeben haben, und dass wir unseren Humor und den gegenseitigen Anstand und Respekt nicht verloren haben. Solang wir das bewahren ist für mich die Bysserwelt mehr als nur in Ordnung. Die Resultate kommen schon wieder, aber jetzt muss ich weiter, hab noch viele wichtige Dinge zu erledigen, Essen mit Putin, Kriege beenden, ein paar Heilmittel gegen die übelsten Krankheiten raushauen, Feierabend eben, ihr kennt das.
Bleibt dran, alles wird gut, versprochen!
Wir sind Bysser!

Bandebysser verlieren gegen Cargo Ducks 8:6

2:4 /2:2 /4:0

Ich weiss gar nicht wo ich mit jammern anfangen soll. Klar mit der doch recht unchristlichen Zeit. 8 Uhr am Sonntagmorgen, da gäbe es anscheinend Menschen  die um diese Uhrzeit noch...…………..schlafen!!! Verrückt ich weiss. Nun, das hält eine kleine tapfere Schar  bunt gekleideter und mit eigenartigem Schuhwerk ausgestatteten, behelmten Enthusiasten nicht davon ab sich wortwörtlich aufs Glatteis zu begehen. Besagte wilde schöne Truppe machte zu Beginn alles richtig und konnte munter mit den mächtigen Fracht-Enten mithalten. Wunderbare Kombinationen wurden herrlich vollendet und nach tollem ersten Drittel hätte man in unserem Sinne das Spiel beenden können. Klar mussten wir nochmal ran, und die nächsten 25 Minuten waren schon einiges anstrengender. Nach etwa der Hälfte des Spiels sollte ein taktisches Timeout für etwas Linderung der pfeifenden Lungen und schmerzenden Beinen sorgen, papperlapapp. Die Enten rückten uns immer mehr auf die Pelle. Den Vorsprung konnten wir aber gerade noch in den zweiten Tee retten. Danach hatten wir noch einige Grosschancen mussten uns aber dem ständigen Entendruck doch noch beugen. Klar wars extrem schade, dass wir ohne Punkte geblieben sind, aber Leude, war das ein geiles Spiel!!! Wiedermal Hardcore Bysser-Style. Tja nun, es bleiben noch ein paar Spiele, und ich möchte die Phantastischen Vier zitieren die da sagen, Bevor wir fallen, fallen wir lieber auf! 

Alles geili Sieche,
Bysser, schön und guet!

Bandebysser verlieren gegen Snus Brothers 2:4

1:1 / 0:1 / 1:2

Hallo. Ich bin Woody. Ein Bandebysser. Ihr kennt mich vielleicht von meinen letzten Belletristik-Bestseller: "Zu alt für Hockey- Zu jung zum sterben?" . Eine kontroverse Abhandlung zum Thema: Alt, hässlich und erfolglos, 1000 Wege eine Mannschaft ins verderben zu führen. Band 1 jetzt erschienen im ScheissDieWandAn-Verlag.
Mann-o-Mann. Ich kann ja gar nicht so viel fressen wie ich im Strahl kotzen möchte. Klingt jetzt erst recht blöd, aber diese Punkte lagen eigentlich schon bereit, wir hätten sie wie reife Äpfel nur noch einsammeln müssen. Aber hast Du Scheisse an den Schuhen, hast Du Scheisse an den Schuhen. Alte Fussballerweisheit (autsch!). Mal wieder ein super Start, mit dem ersten Angriff fiel gleich das 1:0 durch Peter.  Snus spielten vorerst auf abwarten und liessen uns einfach austoben, sehr clever. Kaum war unser erstes Mütchen etwas abgekühlt, haben die uns eiskalt ausgekontert. Auf einen Pass hinter die Abwehr hat uns schliesslich keiner vorbereitet. 1:1 zur Pause, das wollten und konnten und mussten wir ändern. Nur, dass alles anders wird, wenn der alte Sack mitspielt, damit hat ja nun wieder keiner gerechnet. Ab dem zweiten Drittel in der dritten Reihe als erster Looser, kann das gut gehen? Wohl kaum! Mit dem ersten Einsatz wird die Talentlosigkeit so brutal vor Augen geführt, man könnte sich glatt in den Arsch beissen. Um es kurz zu machen, Snus waren zu schnell und zu präzis. Aber auch das wandern der tektonischen Platten wäre für AGS zu schnell! Aber weiter geht's. Schliesslich ist ein Eintorerückstand kein Beinbruch, es bleiben ja noch 25 Minuten. Immerhin blieb uns das Pech treu, eine Scheibe die auf der Linie liegen blieb, wurde als Tor gewertet, alles war sehr unübersichtlich, aber es war halt ein Tor zum 1:3. Sandro wollte das  ändern. Diese Idee hatten andere übrigens auch schon, alle Chancen, auch die allerbesten, haben wir aber vergeigt. Aber diesmal tanzte er durch die Reihen (ja Freund und Feind) und sein Schuss blieb nicht im Fänger vom Snus-Goli. Nein , dieses Mal war Constantin zur Stelle um den Abpraller einzuschieben, 2:3. Die letzten 5 Minuten verblieben um noch mehr daraus zu machen. Wie schon das ganze Spiel zuvor haben wir es wirklich versucht und versucht und nochmal versucht. Die Kiste war wie zugenagelt. Und wenn du schon alles auf eine Karte setzt, dann aber grad richtig aufs falsche Pferd. So wurden wir mit einem letzten Konter noch mit dem 2:4 bestraft. Anmerkung vom Schreiber, ja AGS war natürlich auf dem Eis.... Ausser unserem phantastischen Aussehen blieb an diesem Abend aber eben auch gar nicht nur schlechtes. Paradoxerweise hats eben doch spass gemacht, und das eben weil wir auch jetzt die geilste sind. Bysser 4ever!

Schön und guet!


Bandebysser verlieren gegen EHC Kleindöttingen 3:4

1:2 / 1:1 / 1:1

Auch letzte Saison haben wir das Heimspiel verloren, dann das Auswärtsspiel gewonnen. Der Start in die Partie war sehr gut, kaum angespielt lagen wir schon 1:0 in Front. Kaum Angespielt hat der EHC das aber auch schon wieder korrigiert. Eine Flanke vors Tor konnte der Stürmer in der Luft stoppen und dann mit dem zweiten Streich auch gleich noch versenken, frech. Der EHC nutzt das Eis um Welten besser als wir, waren immer in Bewegung und wussten immer was anzufangen mit der Scheibe. Unser Spiel ist meistens etwas unberechenbar, für den Gegner aber auch für uns. So sind wir zwar auch zu Chancen gekommen, mussten aber dem EHC den zweiten Treffer zugestehen, einfach weil sie mehr Biss an den Tag gelegt haben. Die Pause brachte eine kleine Umstellung, weil Mirko seine angeknackste Rippe schonen musste, rückte der alte Mann in die Verteidigung. Der geneigte Leser weiss was das bedeutet: stupendes Stickhandling, Laserpässe, Übersicht, totale Kontrolle...….. NICHT! Die Synapsen des alten Mannes sind ja noch willig, aber eben alt. Die Hände und Beine? Alt. Beweglichkeit? Null! Übersicht? Blind! Routine? WTF?!? Egal, der gehört eben immer noch dazu, also wird in den sauren Apfel gebissen. Immerhin konnte im Mitteldrittel der Ausgleich erzielt werden. Die Freude dauerte nur bis zum nächsten "Einsatz" vom alten Mann, schon lag der EHC wieder in Front. Irgendwie nur mit einem Tor in Rückstand ins letzte Drittel zu starten war gar nicht so schlecht. Wenn man bedenkt, dass der EHC immer in Überzahl spielen konnte wenn der Alte wieder aufs Eis gerollt wurde. Aber Rolf, unser Mann aus dem Bündnerland, konnte tatsächlich eine der wenigen Chancen zum 3:3 Ausgleich nutzen. Schön angespielt haut er den Gummi über den Fänger ins Kreuz. Optimistische Naturen haben schon sowas wie die Wende gesehen, jetzt wollten wir nicht gleich wieder in Rückstand geraten, sondern den Schwung durch den Ausgleich mitnehmen und das viel zitierte Momentum auf unsere Seite zwingen. ZONK! So eine Scheibe die Rüstü einmal, zweimal und auch noch ein drittes Mal abwehrt, liegt dann eben doch irgendwann hinter der Linie zum 3:4. Etwas zu wenig Druck auf dem Stöckli, zu wenig Druck auf dem Gegner, zu spät den x-ten Abschluss zu verhindern, die Klassiker eben. Auf diesen Rückstand hatten wir keine Antwort mehr, ausser natürlich unser wahnsinns Aussehen. Werden wir es schaffen, das nächste Mal gut auszusehen UND gutes Hockey zu spielen? Wird der Rollator vom alten Sack endlich Eisfeld tauglich?  Fragen über Fragen, bleiben Sie dran, es bleibt spannend.

Bysser
Schön und guet