Bandebysser verlieren gegen IceBirds 3:4

0:0/2:1/1:1

Ja Freunde der gehobenen Unterhaltung, nachträglich ein paar Worte zu eben diesem Spiel. Gerade habe ich genüsslich meine Gemüsepfanne als Znacht genossen, dann eine halbe Stunde "Pilates meets Fitness- Bauchmuskeltraining für Anfänger" durch exerziert, im Hintergrund spielt eine New-Age Kapelle ein Konzert für Walgesang mit Oboe und ich habe meine innere Mitte gefunden. Körperzentriert tiefenpsychologisch also vollkommen mit mir im reinen kann ich also das Spiel jetzt kommentieren. Tausendfachverfickte kackscheisse, was war das denn?!? Da hatten wir fast doppelt soviel Spieler auf dem Eis als der Gegner und doch so ein Resultat!?! Spielbeginn, ich musste noch rasch für kleine Glatzen, komme zurück und schon liegen wir 0:1 zurück. Kann das sein, frage ich mich? Und wie, natürlich haben wir gefühlte 100% Puckbesitz, machen daraus aber leider sehr wenig, kaum Schüsse, daher kaum wirkliche Chancen. Die Birds spielen es sauclever, kommen nur in unser Drittel wenn es sich lohnt, sonst nehmen sie eben das Icing, so what. Wenn es sich aber lohnt, dann schnörkellos. Ein Pass, ein Schuss, ein Tor. So gehen wir belämmert mit 0:2 in den Tee. Das ist ja kein Beinbruch, kann man ja sicher aufholen, und der Anschluss fällt dann auch, nach etlichen Anläufen werden wir endlich belohnt. Ohalätz, der nächste Nackenschlag lässt nicht auf sich warten, und IceBirds legen wieder vor. Einfach gespielt und abgeschlossen 1:3. Ich gestehe, ich wurde nervös. Alles geili Sieche am Start, einer schöner als der Andere, aber es passte noch nicht zusammen. Als der Anschlusstreffer zum 2:3 fiel, war ich 100% sicher, dass wir das Ding noch schaukeln werden. Pause. Und jetzt alles nach vorn, IceBirds hatten 2 oder 3 super Konterchancen die Rüstü vernichtet hat, aber die Zeit läuft uns davon. Unsere Chancen nahmen schon zu, aber die Scheibe wollte ums verrecken nicht ins Tor. Eine Befreiung der IceBirds brachte die Entscheidung; der Puck ging eben nicht hinter unsere Torlinie, wir waren zu passiv, und der Stürmer haut einfach auf den Gummi und trifft leider wunderbar zum 2:4. In den letzten Sekunden tropfte dann noch das 3:4 über die Linie, es wurde tatsächlich auch nochmal angepfiffen, aber die Niederlage, mit der niemand gerechnet hatte war nicht mehr abzuwenden. Die Leistung der IceBirds war toll, unsere war eben nicht ebenbürtig, darum gabs eben keine Punkte. Kein Beinbruch, wir bleiben dran und müssen einfach wieder mehr Scheiben aufs Tor bringen, in den Ecken ists ja auch schön, die Tore fallen aber an einem anderen Ort. 
Meine Fassung habe ich dank einem Green-Chai-Ghee-Kümel-Curcuma-Tee auch wieder, alles wird gut:-)

Und denkt daran, es ist schön ein Bysser zu sein!

Bandebysser gewinnen gegen Devils Richterswil 3:2

0:2/2:1/0:0

Ja Leute, das war ein richtiger Krampf. Ein typisches Sonntagabend um 9 in Bäretswil gegen einen hartnäckigen Gegner, dabei möchte ich nur zuhause vor dem TV einschlafen und hoffen, dass morgen nicht tatsächlich Montag ist-Spiel. Immerhin konnten wir doch noch 10 Bysser aufs Eis bringen. Die Devils hatten da schon mehr Personal bereit. Der Start, ja das Startdrittel gehörte aber noch uns. Immer wieder gutes und recht zügiges Eishockey wurde gespielt, mit leichten Vorteilen für uns. Thomas konnte eine der guten Chancen zur Führung ausnutzen und falsch war das nicht. Die Matchuhr zählte langsam aber sich zurück gegen Null, und es herrschte recht Betrieb in unserem Drittel, als die Scheibe doch noch aus unserer Zone gespielt wurde, wieder auf Thomas, und der konnte 12 Sekunden vor der Pause zum 0:2 einnetzen. Nach der Eisreinigung waren die Devils aber sowas von bereit. Wir unsererseits waren vorerst nicht mehr in der Lage konstruktiv dagegen zu halten. Es mehrten sich auch die kleinen Strafen und irgendwann konnte auch unser Hexer nichts mehr gegen den Anschlusstreffer ausrichten. Und die Devils steckten nicht auf, wollten mehr. Bandebysser waren noch auf dem Eis, klar, und natürlich gutaussehend as fuck, aber so Hockeytechnisch wars schon nicht das gelbe vom Ei. Der Ausgleich musste einfach fallen das war dem geneigten Zuschauer wie auch dem mehr oder weniger aktiven Bysser klar. Er fiel dann eben auch, und was tut man dann in der Regel wenn einem die Felle davon schwimmen? Timeout, klar. Das war gar nicht schlecht, der Druck blieb zwar hoch, aber mit dem Ausgleich wars dann mal gut fürs Erste. Eine weitere kleine Strafe gegen uns brachte kaum Gefahr für Rüstü, aber kaum von der Strafbank zurück wurde Constantin mustergültig lanciert. Mit einem Hammer, nicht eine Ueltschiwumme, nein einem wirklichen Hammer liess er dem Goalie der Devils keine Chance und haute das Ding mit Garacho unter die Latte zur 2:3 Führung. Das letzte Drittel war die Härte, in vielerlei Hinsicht. Grosser Druck der Devils, wenige aber exzellente Chancen für Bysser, ein überragender Rüstü und eine Strafe an der anderen, meist leider gegen uns. Die Schlussphase der Schlussphase wurde sogar turbulent. Eine Strafe gegen uns wurde ausgesprochen, weil unklar war wer den nun raus muss, gingen grosszügiger weise und freiwillig (?????) gleich 2 Bysser in die Kühlbox, clever. Natürlich wars so nicht einfach die Scheibe aus dem Drittel zu spielen, dann gabs einen Knäuel an der Bande und jetzt geht die Übersicht total verloren. Ein Spieler der Devils liegt am Boden, helle Aufregung überall, da wird geschupft, dort wird etwas rumgebrüllt und die Zeit verrinnt, so nebenbei erwähnt. Dann ertönt die Sirene, aus. Wegen der unübersichtlichen Situation geht das Ende des Spiels eigentlich unter. Die Gemüter sind immer noch erhitzt, unflätige Wörter werden einander an den Kopf geworfen und und und.  Was war? Der Spieler der am Boden lag hat einen Schlag von hinten in die Beine kassiert, nicht schön, und das wurde mit einer Matchstrafe belegt. Das wars dann eigentlich im Wesentlichen. Ich habe am Montag per Email bei den Devils nachgefragt ob alles ok sei mit ihrem Mann, dem Mann geht es gut und hat keine Verletzung davon getragen. 
Nun gut, die drei Punkte sind auf unserem Konto, mit sehr viel Glück und einem Rüstü in Topform!


Bandebysser gewinnen gegen Sportclub Nänikon 3:2

1:0/1:0/1:2

Ja das sitz ich nun, flankiert von meinen Hunden, und versuche mich an das Spiel zu erinnern. Es war spannend und ausgeglichen. Sehr spannend und etwas zu ausgeglichen sogar für meinen Geschmack. Das Tempo war nicht soooo hoch, kein Wunder, de alt gruusig siech (AGS) , war auf dem Eis! Und beide Goalies waren sackstark. Natürlich seh ich ein kleines Chancenplus bei uns, Nänikon war aber immer präsent und war mit 16 Spielern sogar besser bestückt als wir (hihi bestückt....). Also nichts mit Manpower, Tempo machen und Müde laufen, diesen Trumpf hatten wir für einmal nicht in der Hand. Wir mussten daher unser unverschämt gutes Aussehen ins Spiel bringen. Ist Schönheit vergänglich? Ich frage, weil auch das den Gegner grad überhaupt nicht beeindruckt hat. Jetzt war also gutes Rat teuer, und während ich noch überlegte mit welchem taktischen Manöver wir uns einen Vorteil verschaffen könnten, nahm Kevin sich der Sache persönlich an. Schnell (und schön) wie der Wind konnte er solo auf den Goalie losziehen, der Goalie wusste genau was zu tun war. Kevin erwischte ihn aber trotzdem und endlich lagen wir in Front. Eine Befreiung wars beileibe noch nicht, da gab es eben auch keinen Knoten der aufgehen musste. Beide Teams waren einfach gleich stark. Mit 1:0 in die Pause ist ok. Die Vorgabe zum Erfolg war ja ganz einfach: wir schiessen einfach 1Tor mehr als der Gegner. Bis jetzt waren wir auf Kurs. Im zweiten Drittel blieb es das gleiche Spiel, absolute Ausgeglichenheit. Wenn die Vorderleute mal was zuliessen, waren immer die Goalies zur Stelle und haben alles wieder geregelt. Es brauchte ein glückliche Verkettung von Zufälligkeiten bis sich das Score veränderte. AGS mal wieder auf dem Eis, verstolpert die Scheibe, fällt und bringt dadurch die Scheibe doch noch in die richtige Richtung, da steht Tscholl und der hat dann plötzlich zwei Optionen: A) selber schiessen und B) den Querpass auf Thomas spielen. Beides sieht extrem geil und erfolgversprechend aus. Tscholl wählt A) und schiesst zum 2:0 ein! Nach 50 Minuten Eishockey 2:0, nun gut, so sei es. Nichts neues im letzten Drittel, alles ausgeglichen, Chancen da und dort, Goalies mit zum Teil spektakulären Paraden, Rüstü mit einem Atomsafe den alle schon im Netz sehen, so als Beispiel. Das 3:0 fiel nach guter Störarbeit, auch Forechecking genannt. Dieses Mal konnte Thomas Mass nehmen und haut die Scheibe von der Seite her kommend Eiskalt unter die Latte, richtig geili Chischte! War damit die Kuh gemolken? Schön wärs. Nänikon blieb einfach immer weiter dran, es waren nur noch 4 Minuten zu spielen, aber die wollten nicht aufgeben. Ein Schuss den Rüstü einfach nicht sehen konnte schlug dann auch tatsächlich noch zum 3:1 ein. Zu diesem Zeitpunkt kann man kein Timeout mehr nehmen, das würde also noch eng werden. Genau, noch enger sogar als eine einzelne kleine Unachtsamkeit nur Sekunden später zum Anschluss, zum 3:2 führte. Meine Kack-Smart-Uhr am Handgelenk ist fast explodiert, so ist mein Puls in exorbitante Höhen geschnellt! Mussten wir die Punkte doch noch Teilen? Echt jetzt? Nein, irgendwie haben wir die restlichen Sekunden noch überstanden und den knappen Vorsprung verteidigt. Und die Vorgabe, 1 Tor mehr als der Gegner, minimal erfüllt!

Alles geili sieche , BYSSER!

Bandebysser gewinnen gegen Zürich Jaguars 4:2

2:0/0:1/2:1

Viel Zeit ist nicht vergangen seit der dummen Niederlage gegen die Devils. Dolder ist eine so feine Anlage, Kult halt: Aus der Limmattaler Zeitung:


"Sie ist bis heute die grösste offene Kunsteisfläche Europas und wurde zur ersten Heimat der ZSC-Eishockeyaner. Hier stiegen sie 1932 in die oberste Spielklasse auf. Und hier entrissen sie erstmals 1936 und 1949 dem damaligen Dauersieger HC Davos den Meisterpokal. Das Finale auf der Dolder-Eisbahn fand 1949 vor der stolzen Kulisse von 12 000 Zuschauern statt, wie der Vereinschronik zu entnehmen ist."

Ja und heute ist die FHL zu Gast, respektive Bandebysser sind zu Gast. Ein Gast der vor hat nichts zu bringen, sondern etwas mitzunehmen, Punkte! Das Wetter war zu beginn noch ok, so konnte man Hockey spielen. Unser Spiel lief ganz passabel, nicht unwiderstehlich, aber ganz passabel eben. Unser Goalie war Müller, Reto Müller, eine Name den man sich unbedingt merken muss. Jaguars schienen noch nicht so richtig um Strumpf zu sein, wir hatten viel Platz und viel Zeit, hinten wie vorne, alles lief für uns. Die zwei Tore für uns waren verdient, es hätten schon ein, zwei mehr sein müssen, aber das kennen wir ja. Dann kam die Pause und auch der grosse Regen. An ein pünktliches Anspiel für das zweite Drittel war nicht zu denken, zu heftig fiel der Regen. Geduld. Der Regen liess etwas nach und der Puck wurde freigegeben. Mit viel Wasser auf dem Eis. Und unser Spiel war dahin. Ich verfolgte das "Spiel" im trockenen auf der Tribüne und wollte mir immer wieder die Augen aus dem Schädel reissen, ob dem was sich im Wasser, auf dem Eis abspielte. Und hab ich Reto schon erwähnt? Der Kerl musste ja ab dem zweiten Drittel hexen als gäbe es kein Morgen! Nur einmal musste auch er sich beugen, zu viel Platz ermöglichten einen zu platzierten Schuss zum 1:2 Anschlusstreffer. Nichts passte mehr zusammen, der Einsatz stimmt zwar total, aber Chancen, Pässe (spielen oder annehmen) ? welche Pässe zum Henker??? Grauselig. Die Pause kam uns sehr gelegen, die Führung mittlerweile sehr schmeichelhaft. Es regnete auch im dritten Durchgang, aber es war ok. Dem Wetter können wir nicht weiterhin die  Schuld geben. Unser Spiel blieb aber besch…….eiden. Und Reto tat, was ein Reto eben tun muss wenn er im Byssertor steht, er hält einfach alles! Zum Glück habe ich mir die Augen doch nicht aus dem Schädel gerissen, ich hätte die Reto-Show verpasst. Schüsse, Abpraller, Nullsicht, Stöcke, Beine, Schlittschuhe, egal was da kreucht und fleucht, Reto hält. Wie aus dem Nichts mal ein Konter durch Constantin. Mein altes herz tat eine Syncope als er recht humorlos zum 3:1 einnetzen konnte. Wach ich oder träum ich. Da herrscht Dauerfeuer auf unser Tor und dann  das? Goiel! Das muntere Reto-Shooting ging weiter. Als hätte der Hockeygott mit uns erbarmen beschenkte er uns mit praktisch der gleichen Situation nochmal. Konter durch Tscholl, mal trocken geschossen, zwischen den Beinen erwischt zum 4:1. Und als wir wenige Minuten vor Schluss in Überzahl spielen konnten schien für mich schon fast wieder die Sonne. ABER unser Powerplay war ein Poorplay, schlechter kann man eine Überzahl kaum spielen. So musste sich Reto dann doch noch einmal geschlagen geben. Auch so mussten wir nicht mehr richtig zittern, für einmal nicht so gut gespielt und doch gewonnen, ich kann gut damit Leben:-)

Bandebysser verlieren gegen Devils Richterswil 6:7

3:2/1:2/2:3

Dumm gelaufen trifft es ja nicht mal ansatzweise. Schwer zu beschreiben wie wir dieses Spiel vergeigen konnten. Der Start war gut, schnell mit ganz feinem Eishockey. Unsere Führung wurde absolut postwendend ausgeglichen, danach aber hatten wir schon mehr vom Spiel und einige gute Chancen. Der 3:1 Vorsprung ging in Ordnung. Sekunden vor der Pause mal wieder eine Unachtsamkeit und zack nur noch 3:2. Weiter mit Dampf und Chancen, und genau so zack fiel das 4:2. Innerlich natürlich schon 3 Punkte am notieren, begann ich zu Frohlocken. Man soll doch das Fell des Bären nicht teilen, bevor das Tier erlegt ist! Unsere Chancen und unsere Zuordnung liessen merklich nach, schliesslich lagen wir ja in Front. Dafür bedankten sich die Devils mit zwei Toren zum Ausgleich. Tja, das war aber so gar nicht im Sinne unseres Punktekontos. Was tun? Erstmal in der Pause alles setzen lassen, nochmal Konzentration und dann ab auf den Gletscher um die Punkte klar zu machen. Der Plan, so einfach wie er war, ging auf. Also fast. Jaaa eigentlich dann eben doch nicht ganz. Um ehrlich zu sein, es ging voll in die Hose. Wieder konnten wir zwar zwei Tore vorlegen, führten einigermassen beruhigend 6:4 und liessen die letzten 10 Minuten relativ entspannt auf uns zu kommen. Devils, das muss man leider neidlos anerkennen, haben sich und das Spiel nie aufgegeben, warum auch? Unsere einzige Strafe wurde zum Anschluss ausgenutzt und unsere doch galoppierend aufkommende Nervosität tat dann das übrige dazu bei und schon war der Ausgleich schon wieder Tatsache. Für einen Punkt wäre ich zum Schluss ja noch richtig dankbar gewesen, die Scheibe kam dann doch wieder in unser Drittel und wir brachten das Teil einfach nicht aus unserer Zone. So gingen die Devils im entscheidenden Moment zum ersten mal in Führung, das nächste Bully war eigentlich nur noch eine nette Geste das es überhaupt gespielt wurde, Ende Aus die Maus. Total verzockt. Auch die Devils waren zu clever für uns, liessen zwar Chancen und Tore zu gingen zum Schluss aber mit "unseren" Punkten nach Hause. OK, keine Zeit um Trübsal zu blasen (kicher) bald geht es ins Dolder zur Jaguaren-Jagd!